Heiße Rhythmen im eisigen Winter Schüler der Max-Joseph-Schule bauen Instrumente
Nun ist es so weit! Endlich halten die stolzen Schüler der Max-Joseph-Schule ihre Cajones in den Händen. Sie opferten für die Arbeitsgemeinschaft sieben Freitagnachmittage, um ihre eigenen Instrumente selbst zusammenzubauen. Ursprünglich stammt der Cajon (sprich: Kachon) von afrikanischen Sklaven in Südamerika, denen ihre traditionellen Trommeln verboten waren. Sie bauten kurzerhand Transportkisten für Obst und Fisch in diese trommelähnlichen Instrumente um. Inzwischen ist der Cajon ein fester Bestandteil des Flamenco und auch der sogenannten „Unplugged-Musik“ geworden. Der Klang ähnelt bei entsprechender Spielweise sehr einem „normalen“ Schlagzeug. Es herrschte eine entspannte und fröhliche Atmosphäre in der Schulwerkstatt, wenn die fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus der 5. bis 10. Jahrgangsstufe gemeinsam unter der Leitung von Alfred Geisberger an ihren Instrumenten sägten, feilten und bohrten. Gerade das unterschiedliche Alter der Kurs-Teilnehmer machte es aus, dass sich alle gegenseitig halfen und unterstützten. So konnte das Werk seinen erfolgreichen Abschluss der „Bau-Phase“ erlangen, wonach nun jeder auf seinem eigenen, selbst gebauten Cajon spielen kann. Die wichtigsten Spieltechniken werden jetzt Schritt für Schritt in der Spiel-Phase eintrainiert. Auch wenn die Finger durch zu viel Körpereinsatz manchmal etwas schmerzen, sind alle mit vollem Engagement bei der Sache. ... und wer weiß? Vielleicht hören wir schon bald eines unserer Talente auf einer „Unplugged-Bühne“! Fred Geisberger
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