Gelungene Gemeinschaftsaktion in Großkaro Schule und Theaterverein ermöglichten „Aschenputtel“-Premiere
Viel Applaus erhielten die Nachwuchsschauspieler bei der diesjährigen Premiere ihres Stückes „Aschenputtel“ in der gut besuchten Max-Joseph-Halle. Das Märchen der Gebrüder Grimm kennt nahezu jeder, doch mit Wortwitz und so mancher überspitzter Bemerkung sorgten die Mädchen und Buben der Schul-Theater AG für eine abwechslungsreiche Aufführung. Großkarolinenfeld – Gute Nerven bewiesen heuer einmal mehr die beiden Regisseurinnen Katharina Fessler, Leiterin der Ganztagesschule, und Konrektorin Christine Höfling. Kurz vor der Generalprobe mussten überraschend zwei Rollen umbesetzt werden. Doch echte Theaterspieler können improvisieren und sind flexibel. So hat wohl keiner im Saal etwas von der Rollenumstellung bemerkt. Selbstbewusst und sicher präsentierten die 13 Mädchen und Buben der vierten und fünften Klassen der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld ihren Text. Viele fleißige und engagierte Ehrenamtliche haben wieder zusammen geholfen und viel Freizeit investiert, dass die diesjährige Premiere der Schul-Theater AG reibungslos ablaufen konnte. Neben Vertretern der Schule haben sich vor allem auch Mitglieder des Theatervereins Großkarolinenfeld in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion mächtig ins Zeug gelegt, um Eltern, Großeltern und Bürgern eine professionelle Aufführung präsentieren zu können. So waren Oskar und Ludwig Härter für den Bühnenbau verantwortlich, Petra Utz hatte für stilechte Kostüme gesorgt und die jungen Akteure zusammen mit Birgit Schütz gekonnt frisiert und geschminkt. Für die Requisite war Irmi Huber zuständig und um die Technik kümmerten sich Konrad und Jürgen Schütz. Im Rahmen der Schulhausgestaltung AG wurden von Schülern die farbenfrohen Bühnenbilder unter Leitung von Elisabeth Schauer selbst gemalt. Musikalisch umrahmt wurde das Stück vom Grundschulchor unter Leitung von Gabriele Gröbmeier. Die Tänze hatte Claudia Deubler mit den Mädchen und Buben einstudiert. Doch nicht nur die Leistung der Erwachsenen hinter den Kulissen, sondern vor allem auch die der Kinder auf der Bühne verdient große Anerkennung. So verkörperte Rebecca Hittmann als Aschenputtel gekonnt die Rolle der anfangs armen und bemitleidenswerten Tochter, die für ihre böse Stiefmutter samt Stiefschwestern den Haushalt führen muss. Ihre Verwandlung zur schönen Prinzessin im traumhaften Kleid bereitete sowohl der Schauspielerin selbst als auch vielen kleinen Besuchern im Publikum große Freude. Sehr glaubhaft spielten Ronja Zentgraf und Magdalena Slapka die arroganten Stiefschwestern von Aschenputtel. Ebenso überzeugten Lea Gürntke als Aschenputtels Vater, Vroni Eder als herzlose Stiefmutter und Getuart Krasniqi als Prinz. Eine Bereicherung für das Stück waren auch die beiden Diener des Prinzen, Alicia Brunnlechner und Emily Spencer, die beiden hübschen Feen Franziska Moskart und Alina Ernstorfer sowie die zwei Tauben, die von Juliana Lang und Larissa Weinkopf gespielt wurden. Mit kräftiger Stimme und ausdrucksstarken Betonungen beeindruckte Erzählerin Paula Roth die Gäste in der Halle. Als Aschenputtel von ihrem Prinzen aus ihrem Dienstmagd-Dasein befreit wurde und das Gute über das Böse siegte, war das Publikum zufrieden und belohnte die Schauspieler mit lang anhaltendem Beifall. dli Bildtext: Viel Applaus erhielten die jungen Schauspieler für ihre Leistungen auf der großen Bühne. Foto: Lindl
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