
Gleich drei Abschlussklassen konnten am 23. Juli 2026 im Landgasthof Ostermünchen ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Die Schülerinnen und Schüler der 9a freuten sich über die Quali-Zeugnisse aus der Hand von Klassenleiter Gerd Kuchler und dem kommissarischen Schulleiter Michael Elzenbeck. Miriam Kranz (10bM) und Rene Müller (10aM) vergaben die Zeugnisse des Mittleren Schulabschlusses an ihre Abschlussklassen. Neben der musikalischen Untermalung durch die Lehrerband beehrten auch Bürgermeister Anton Wallner, Gemeinderäte und die neue Schulleiterin Hildegard Höhn den Festakt.

Am 17. Juni fand an der Max-Joseph-Grundschule das klassenübergreifende Fußballprojekt „Ballhelden“ statt. Die Schülerinnen und Schüler erlebten dabei einen bewegungsreichen und abwechslungsreichen Schultag. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern des TuS Großkarolinenfeld e.V. konnten die Kinder an verschiedenen Stationen ihre Ball- und Spieltechniken verbessern und ihre Freude an Bewegung, Fairness und Teamgeist ausleben.

Auch Kreativität und Fußballwissen waren gefragt: So gab es neben dem Fußballquiz auch zahlreiche künstlerische und musikalische Angebote rund um das Thema „Fußball“. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grundschulfamilie beteiligten sich an der Umsetzung des Projekttages. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule unterstützten tatkräftig bei der Betreuung der Grundschulkinder und sorgten als Schiedsrichter für einen reibungslosen sowie fairen Ablauf der Spiele.

Das Projekt „Ballhelden“ ist eine Initiative des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) sowie des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Neben dem sportlichen Erlebnis steht dabei auch soziales Engagement im Mittelpunkt. Im Rahmen einer begleitenden Spendenaktion werden Kinderhilfsprojekte des BLLV und BFV unterstützt. Darüber hinaus kommt ein Teil der Spenden der Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V. zugute, die das Tierheim Ostermünchen finanziell unterstützt.
Der Fußballtag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Die Max-Joseph-Grundschule bedankt sich herzlich bei den Trainerinnen und Trainern des TuS Großkarolinenfeld für die gelungene Durchführung. Großer Dank gilt auch allen Familien für ihre Spendenbereitschaft, sodass am 22. Juli 2026 die Gesamtsumme von 2166€ an das Tierheim in Ostermünchen übergeben werden konnten.

Bei der „Poetry Night“ in der Karolinenkirche zeigten Schülerinnen der Max-Joseph-Schule am 18. Juni 2026 wie viel Kraft in eigenen Worten stecken kann. Der Grundstein dafür wurde an zwei Workshop-Tagen gemeinsam mit der Bühnenpoetin Franziska Ruprecht gelegt. Hier verfassten die Schülerinnen Texte zu Gleichberechtigung, Frauenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung und übten den wirkungsvollen Vortrag.

Im Mittelpunkt standen dabei die Jugendlichen selbst: ihre Gedanken, ihre Erfahrungen und ihre Fragen. Sie setzten sich mit wichtigen Themen auseinander und fanden dafür klare, persönliche und berührende Formulierungen. In ihren Texten ging es unter anderem um gleiche Chancen, Benachteiligungen im Alltag und die Bedeutung der eigenen Stimme.

Das Publikum hörte aufmerksam zu und würdigte die Beiträge am Ende mit großem Applaus. Auch Franziska Ruprecht zeigte sich begeistert von der Arbeit der Gruppe und lobte die Jugendlichen für ihre starken Texte und ihren Mut, diese öffentlich vorzutragen. Für den gelungenen Ausklang des Abends sorge eine Gruppe von Schülern aus der 8. Klasse, die zusammen mit Frau Augusteyns ein Büffet und Getränke vorbereitet hatten, die in der Abendsonne vor der Kirche genossen wurden.
Die Poetry Night und die vorangegangenen Workshops war das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Schule mit Pfarrer Dr. Richard Graupner im Rahmen des Kunstprojekts „Goldregen später“. Die Ausstellung in der Karolinenkirche war zugleich geistiger Rahmen und ansprechender Gestaltungshintergrund des poetischen Abendprogramms. Der Abend zeigte, wie ernsthaft, kreativ und selbstbewusst sich unsere Schülerinnen mit gesellschaftlichen Fragen beschäftigen. Wir sind stolz auf ihr Engagement und darauf, dass sie ihre Stimmen so eindrucksvoll hörbar gemacht haben. Gleichzeitig gilt unser besonderer Dank der evangelischen Kirchengemeinde und Franziska Ruprecht für das Angebot und die Durchführung der Workshops sowie dem Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung.

Die ES-Gruppe der Klassen 9a und 9bM hat im Fach Ernährung und Soziales ein besonderes Projekt verwirklicht: Gemeinsam entstand das Kochbuch „Unsere liebsten Rezepte“.

Die Schülerinnen und Schüler sammelten ihre Lieblingsrezepte, schrieben die Anleitungen auf und gestalteten die Seiten des Buches. Entstanden ist eine vielfältige Rezeptsammlung mit Gerichten aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Das Kochbuch enthält Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und Backrezepte. So finden sich darin unter anderem Tomate-Mozzarella, Gemüsesuppe, gefüllte Paprika, Käsespätzle, Lasagne, japanisches Katsu-Curry, Zitronenmuffins und Zimtschnecken.

Neben den Rezepten bietet das Buch auch hilfreiche Informationen, beispielsweise zu verschiedenen Teigarten und deren Verwendung. Die liebevolle Gestaltung mit Bildern und Illustrationen macht das Kochbuch zu einem besonderen Erinnerungsstück an die gemeinsame Zeit in der ES-Gruppe.
Wir sind stolz auf das gelungene Ergebnis und gratulieren allen Schülerinnen und Schülern der 9a und 9bM zu ihrem kreativen Kochbuchprojekt.
Im Rahmen der Berufsorientierung durften unsere Schülerinnen und Schüler eine Woche lang in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern. Ziel war es, praktische Einblicke zu gewinnen und unterschiedliche Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten kennenzulernen.
Im Bereich Metallverarbeitung konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden und unter fachlicher Anleitung einen Kerzenständer aus Metall herstellen. Dabei erhielten sie einen ersten Eindruck von handwerklichen Tätigkeiten und dem Arbeiten mit Metall.

Außerdem lernten sie verschiedene Pflegeberufe kennen. Hier wurden unter anderem die Pflege von Personen, der richtige Umgang mit Verbandsmaterial sowie weitere grundlegende Tätigkeiten aus dem Pflegealltag praktisch erprobt.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Einzelhandel. Im Modepark Röther erhielten die Schülerinnen und Schüler eine 1-zu-1-Betreuung und konnten typische Aufgaben des Berufsalltags kennenlernen, wie zum Beispiel den Umgang mit Kundinnen und Kunden sowie organisatorische Tätigkeiten im Verkaufsbereich.

Die Berufsorientierungswoche bot unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke und half ihnen dabei, eigene Interessen und Stärken besser zu erkennen. Am Ende fiel das Feedback durchweg positiv aus. Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß und Freude an den praktischen Erfahrungen und gewonnenen Einblicken.
(Gesa Hausner)
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