Bei der „Poetry Night“ in der Karolinenkirche zeigten Schülerinnen der Max-Joseph-Schule am 18. Juni 2026 wie viel Kraft in eigenen Worten stecken kann. Der Grundstein dafür wurde an zwei Workshop-Tagen gemeinsam mit der Bühnenpoetin Franziska Ruprecht gelegt. Hier verfassten die Schülerinnen Texte zu Gleichberechtigung, Frauenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung und übten den wirkungsvollen Vortrag.

Im Mittelpunkt standen dabei die Jugendlichen selbst: ihre Gedanken, ihre Erfahrungen und ihre Fragen. Sie setzten sich mit wichtigen Themen auseinander und fanden dafür klare, persönliche und berührende Formulierungen. In ihren Texten ging es unter anderem um gleiche Chancen, Benachteiligungen im Alltag und die Bedeutung der eigenen Stimme.

Das Publikum hörte aufmerksam zu und würdigte die Beiträge am Ende mit großem Applaus. Auch Franziska Ruprecht zeigte sich begeistert von der Arbeit der Gruppe und lobte die Jugendlichen für ihre starken Texte und ihren Mut, diese öffentlich vorzutragen. Für den gelungenen Ausklang des Abends sorge eine Gruppe von Schülern aus der 8. Klasse, die zusammen mit Frau Augusteyns ein Büffet und Getränke vorbereitet hatten, die in der Abendsonne vor der Kirche genossen wurden.
Die Poetry Night und die vorangegangenen Workshops war das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Schule mit Pfarrer Dr. Richard Graupner im Rahmen des Kunstprojekts „Goldregen später“. Die Ausstellung in der Karolinenkirche war zugleich geistiger Rahmen und ansprechender Gestaltungshintergrund des poetischen Abendprogramms. Der Abend zeigte, wie ernsthaft, kreativ und selbstbewusst sich unsere Schülerinnen mit gesellschaftlichen Fragen beschäftigen. Wir sind stolz auf ihr Engagement und darauf, dass sie ihre Stimmen so eindrucksvoll hörbar gemacht haben. Gleichzeitig gilt unser besonderer Dank der evangelischen Kirchengemeinde und Franziska Ruprecht für das Angebot und die Durchführung der Workshops sowie dem Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung.
